Jahreshauptversammlung


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Insgesamt 4350 ehrenamtliche Arbeits-, Übungs- und Einsatzstunden und 1500 Stunden für Vereinstätigkeiten haben die 75 Aktiven der Vierkirchener Freiwilligen Feuerwehr im vergangenen Jahr geleistet. Bei der Jahreshauptversammlung des Vereins wurde außerdem deutlich, dass die Vierkirchner Wehr großen Wert auf die Jugendarbeit legt.

Insgesamt 183 Vereinsmitglieder zählt die Feuerwehr Vierkirchen, berichtete der Kommandant Hans Trinkl. Von den 75 Aktiven sind 26 unter 18 Jahre. Sehr stark ist mit neun Mädchen und Frauen die weibliche Seite vertreten.

Dass die Aktiven der Feuerwehr das ganze Jahr über gefordert sind, zeigte der umfangreiche Bericht des Kommandanten. Allein 2300 Stunden absolvierten sie bei Übungen, Lehrgängen, Leistungsprüfungen und Dienstversammlungen. 1200 Stunden wurden in Arbeitsdienste investiert. Dazu gehören zum Beispiel die Instandhaltung der Fahrzeuge, der Geräte und des Feuerwehrhauses oder die Pflege der gemeindlichen Hydranten, die teilweise überteert waren und freigelegt werden mussten.

Insgesamt bei 50 Einsätzen musste die Freiwillige Feuerwehr ausrücken. Von 36 technischen Hilfeleistungen waren 24 Unwettereinsätze in Vierkirchen, Petershausen, Unterweikertshofen und Günding. Bei den geleisteten Einsätzen in 2013 wurden drei Menschen und ein Hund gerettet; eine Person konnte leider nur noch tot geborgen werden. Achtmal wurde die Feuerwehr zu Brandeinsätzen gerufen.

Neben den Einsätzen gab es aber auch noch eine Menge über die Vereinsaktivitäten zu berichten. Auf dem Programm standen Grillfeste, ein Wattturnier, die Weihnachtsfeier sowie der Vereinsgottesdienst. Ein Höhepunkt war der Vereinsausflug zur Feuerwehr in Niedersulz in Österreich, mit der die Vierkirchener Wehr eine Partnerschaft geschlossen haben. Ein weiterer Höhepunkt für alle Vierkirchener ist seit Jahrzehnten der Faschingsball.

Der Kommandant bedankte sich vor allem bei den Aktiven für die geleistete Arbeit und den beachtlichen Einsatz, bei den Vorstandskollegen und der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit und kooperative Unterstützung bei allen Anliegen der Feuerwehr.

Jugendwart Michael Grimmer berichtete über die Erfolge in der Jugendarbeit. Ende 2012 gehörten 15 Jugendliche der Feuerwehr an, bis heute ist die Anzahl auf 26 gestiegen. Darunter sind auch Jugendliche aus Giebing. Dass auch die Jugend fleißig übt, zeigen die insgesamt über 700 geleisteten Stunden alleine bei den Übungen. Das Jugendleistungsabzeichen wurde abgelegt. Und außerdem machten die Jugendlichen bei den Aktionen Rumpelkammer oder Ramadama der Gemeinde mit. Zur Pflege der Geselligkeit fand eine Übernachtung im Feuerwehrhaus statt. Außerdem wird jeden Samstag gemeinsam in der Schulturnhalle Esterhofen gesportelt.

„Es ist sensationell, dass so viele Jugendliche mitmachen“, lobte der Kreisbrandinspektor Georg Reischl die Jugendarbeit. Da aus Altersgründen in Bayern in absehbarer Zeit 50 000 Aktive fehlten, sei die Nachwuchsarbeit enorm wichtig. Was die geplante Einführung des Digitalfunks betrifft, hofft Reischl, dass ab Mai die entsprechenden Geräte zur Verfügung stehen werden.

Für das enorme ehrenamtliche Engagement und insbesondere für den großen, hervorragenden Einsatz bei dem Hochwasser bedankte sich der stellvertretende Bürgermeister Harald Dirlenbach, der nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt den seit längerem im Krankenstand befindenden Bürgermeister Heinz Eichinger wieder vertreten konnte. 

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Jahreshauptversammlung (FR, 31. Januar 2014)