Zum Inhalt springen

Feuerwehr Nachrichten

Feuerwehr Nachrichten aus der ganzen Welt

Archiv

Kategorie: Dachau

Feuerwehrnachwuchs nimmt die erste Hürde auf dem Weg zum Einsatzdienst;
Infoabend für künftigen Nachwuchs am Montag, den 27. September 2010

12 Nachwuchskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Dachau haben ihren ersten Ausbildungsabschnitt mit einer Prüfung abgeschlossen. In der zweijährigen Ausbildung wurden den Jungen und Mädchen alle Grundlagen für den späteren Einsatzdienst vermittelt. Neben rechtlichen Grundlagen und Sicherheitsvorschriften wurden die Grundsätze für die Brandbekämpfung und Technische Hilfeleistung eingehend geschult. So stellte die abschließende schriftliche und praktische Prüfung kein unüberwindbares Hindernis dar. Die zwei Feuerwehranwärterinnen und 10 -anwärter haben die Prüfung bestanden. Bevor sie mit 18 Jahren in den Einsatzdienst übertreten, steht erst noch ein Jahr mit überwiegend praktischen Übungen bevor.

Für alle Interessierten Jungen und Mädchen ab 14 Jahren die in Dachau wohnen wird am Montag, den 27. September 2010 um 19 Uhr ein Informationsabend im Gerätehaus am Fritz-Müller-Weg angeboten. Wer Spaß an Technik hat, gerne in der Gruppe arbeitet und anderen Menschen helfen möchte ist herzlich willkommen. Die Eltern sind an diesem Abend ebenfalls sehr herzlich eingeladen, sich ein Bild von der Feuerwehr zu verschaffen. 

stehend von Links:
Josef Merk, Thorsten Schartel, Kilian Walcher, Ludwig Burghart, Korbinian Simperl, Johannes Haßlacher, Sven Oppelt, Ausbilder: Florian Burkert und Michael Sagstetter
kniend von Links:
Adrian Kirner, Kilian Zotz, Markus Köbel, Josefine Kron, Lisa Hauke
Am Samstag, den 04. September kam es gegen 10:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall in der Bahnunterführung in der Schleißheimer Straße. Eine Mercedesfahrerin verwechselte Gas und Bremse und fuhr frontal in die linke Seite eines stadtauswärts fahrenden Linienbusses. Die etwa 20 Businsassen blieben weitgehend unverletzt und wurden von Mitarbeitern des Rettungsdienstes betreut. Die Mercedesfahrerin war nicht im Fahrzeug eingeklemmt, da jedoch eine Rückenverletzung nicht ausgeschlossen werden konnte, entschied der Notarzt, das Dach des Pkw entfernen zu lassen, um die Dame so schonend wie möglich zu befreien. Nach Abschluss der medizinischen Erstversorgung wurde das Dach mittels hydraulischer Rettungsschere entfernt. Hand in Hand hoben die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst die Dame nach hinten durch den Kofferraum aus dem Fahrzeug. Die Patientin wurde während der gesamten Rettungsaktion betreut und über die einzelnen Schritte informiert.
Der Abschnitt der Schleißheimer Straße zwischen der Kreuzung Frühlingsstraße und der Einmündung Krumpperstraße musste für die Dauer der Rettungsaktion für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Dadurch kam es zu langen Staus, in denen neben den „normalen“ Samstagseinkäufern auch sehr viele Freunde von „Dahoam is Dahoam“ steckten. Immer wieder wurden die Kräfte an den Absperrungen gefragt, wie es denn jetzt nach Lansing geht.
Nach Abtransport der Verletzten konnte eine Spur wieder freigegeben und der Verkehr im Wechsel an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Wenig später traf der Abschleppdienst ein und lud den Pkw auf.
Nach knapp zwei Stunden konnten die letzten der insgesamt 25 Feuerwehrmänner die Einsatzstelle wieder verlassen.
Am Dienstag, den 31. August 2010, wurde die Freiwillige Feuerwehr Dachau gegen 10:30 Uhr alarmiert, da ein unbekannter Verkehrsteilnehmer in der Stresemannstraße in Dachau Ost eine Ölspur verursacht hatte. Die Ölspur führte von der Tankstelle an der Einmündung Stresemann-/ Würmstraße die Stresemannstraße entlang bis zur Adam-Stegerwald-Straße und erstreckte sich aufgrund der Nässe über die gesamte Fahrbahnbreite. Die Einsatzkräfte streuten Bindemittel auf und beseitigten es nach einer gewissen Einwirkzeit anschließend mit Unterstützung der kleinen Kehrmaschine des Stadtbauhofes wieder. Nach zweieinhalb Stunden war der Einsatz beendet.
Aufgrund der Tageszeit musste die Ölspur von nur vier Einsatzkräften beseitigt werden.
Am Montag, den 30. August 2010, forderte das Wasserwirtschaftsamt die Freiwillige Feuerwehr Dachau zum Sandsäcke füllen an. Ein Biber hatte das Ufer der Würm im Bereich der Kufsteinerstraße etwa 100 Meter nördlich der Asylbewerberunterkunft weitläufig unterhöhlt. Um kurz vor 11 Uhr ging der Alarm bei der Feuerwehr ein. Daraufhin rückten fünf Mann in den städtischen Bauhof aus um die Säcke zu befüllen. Unterstützung erhielten sie von vier Mitarbeitern des Bauhofes. Die Männer füllten etwa 100 Säcke und verbauten einen Teil davon am Ufer. Die restlichen Säcke wurden zur Sicherheit vor Ort belassen. Das Wasserwirtschaftsamt wird versuchen, den Biber umzusiedeln, damit so etwas nicht wieder passiert.
Der Einsatz für die Freiwilligen dauerte zwei Stunden.
Knapp 60 % der 458 Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Dachau im vergangenen Jahr waren technische Hilfeleistungen. Darunter auch unzählige Unfälle mit eingeklemmten Personen. Damit bei diesen Einsätzen alle Handgriffe sitzen, üben die Einsatzkräfte regelmäßig mit den technischen Geräten. Eine realitätsnahe Übung konnte vor kurzem in Zusammenarbeit mit der Polizei und dem Roten Kreuz und Dank der Unterstützung der in Dachau ansässigen Firma Autoliv durchgeführt werden. Autoliv, einer der weltweit führenden Hersteller von Sicherheitssystemen für Fahrzeuge, hatte angeboten im firmeneigenen Crashtest-Zentrum in Dachau einige Fahrzeuge „an die Wand zu fahren“. Mit den gecrashten Fahrzeugen wurde im Gelände der Bereitschaftspolizei folgendes Unfallszenario aufgebaut:

Ein Pkw-Fahrer war durch einen Brand abgelenkt und nahm einem anderen Fahrzeug die Vorfahrt. Dieses krachte in die Fahrerseite. Zwei nachfolgende Fahrzeuge konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallten aufeinander. Dabei wurden 3 Personen eingeklemmt.
Die zuerst eintreffende Streifenwagenbesatzung sicherte die Unfallstelle ab, die Besatzungen der kurz danach eintreffenden Rettungs- und Notarztwagen verschafften sich einen Überblick über die Verletzungsmuster der Pkw-Insassen und legte die Reihenfolge deren Rettung fest.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten die Fahrzeuge gegen Verrutschen, stellten den Brandschutz sicher und begannen, in Absprache mit dem Notarzt, die eingeklemmten Personen mittels technischer Geräte wie Schere, Spreizer und Hydraulikstempel zu befreien. Die Übung verlief reibungslos. Natürlich wurde auch das Feuer, welches zu dem Unfall geführt hatte, gelöscht.
Die anhaltenden Regenfälle der vergangenen Wochen haben in weiten Teilen Bayerns zu erheblichen Überschwemmungen geführt. Im Landkreis Dachau ist die Gemeinde Karlsfeld sehr stark betroffen. In der Stadt Dachau kam es bis Samstagmittag zu keinen nennenswerten Überschwemmungen. Der Wasserstand der Amper ist zwar sehr hoch, allerdings noch unter der Meldestufe 1.
Weitere Informationen über die Pegelstände im Bereich Dachau könnenn Sie auf dieser Seite erhalten
Der Gröbenbach führt ebenfalls sehr viel Wasser und trat am Freitag, den 06.08.10 gegen 18:30 Uhr im Bereich der Gabelsberger- / Taubenbergerstraße leicht über die Ufer. Die Freiwillige Feuerwehr Dachau errichtete in diesem Bereich eine Holzverbauung und sicherte diese mit 200 Sandsäcken ab. Nach zwei Stunden war der Einsatz beendet.
Am Samstagmorgen um 10:00 Uhr meldete die Integrierte Leitstelle einen überfluteten Keller in der Hermann-Böcker-Straße. Die Einsatzkräfte brachten einen Wassersauger und eine Tauchpumpe zum Einsatz. Nach eineinhalb Stunden hieß es „Einsatz beendet“. Nach hause konnten die Männer allerdings nicht gleich, da die Leitstelle bereits einen Folgeeinsatz parat hatte. Im Weblinger Weg musste noch eine Ölspur beseitigt werden. Um 12 Uhr endgültig „Einsatz beendet“
Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Dachau konnten die vergangenen Nächte nicht durchschlafen. In der Nacht von Freitag, den 30. auf 31. Juli bemerkten Anwohner in der Eduard-Ziegler-Straße gegen 3:20 Uhr Gasgeruch. Die Einsatzkräfte kontrollierten den Keller. Die durchgeführten Messungen blieben ergebnislos. Vermutlich ist der Geruch von der Heizung ausgegangen, da diese eine Störung anzeigte. Nach einer halben Stunde konnten die 15 Einsatzkräfte wieder „einrücken“.

In der darauf folgenden Nacht alarmierte die Integrierte Leitstelle die Einsatzkräfte um 2:30 Uhr, da Anwohner in der Theodor-Heuss-Straße Brandgeruch wahrnahmen. Die halbstündige Kontrolle mit Beamten der Polizeiinspektion Dachau verlief allerdings ebenfalls ohne Feststellung.
Lang ausschlafen durften die acht Einsatzkräfte allerdings nicht, da bereits um viertel nach Neun der Alarm erneut ertönte. Diesmal benötigte der Rettungsdienst im Anton-Bruckner-Weg Unterstützung bei einer Personenrettung und Absicherung des Hubschrauberlandeplatzes. Dieser Einsatz dauerte eine Stunde.
In den Abendstunden des 22. Juli zog ein schweres Unwetter mit orkanartigen Böen und starken Regenfällen über den Landkreis Dachau.
Nachdem wohl auf Grund von Blitzschlag bei Schielach (Gemeinde Altomünster) ein Gebäude eines landwirtschaftlichen Anwesens in Brand geraten war, wurde unter anderem die Feuerwehr Dachau zur Unterstützung der örtlichen Kräfte alarmiert. Weitere Informationen können sie auf den Seiten des Kreisfeuerwehrverbandes erhalten.
Dachau selbst blieb von dem Unwetter verschont, im Gerätehaus Dachau wurde aber zur Koordinierung die Kreiseinsatzzentrale besetzt.
Zwei Verletzte forderte am Samstagnachmittag ein Verkehrsunfall, der sich auf der Strasse von Pellheim nach Dachau ereignete.
Aus noch ungeklärter Ursache kam der Lenker eines Fiat-Sportwagens von der Fahrbahn ab und prallte mit erheblicher Wucht gegen einen Baum – dabei erlitten beide Insassen schwere Verletzungen.

Gegen 15.00 Uhr informierten Anrufer über Notruf Polizei und Integrierte Leitstelle von dem Vorfall und teilten mit, dass zwei Personen eingeklemmt seien, worauf neben Polizei, Notarzt und Rettungsdienst die Feuerwehren Dachau, Hebertshausen, Röhrmoos, Rumeltshausen und Pellheim alarmiert wurden.
Kurz nach dem Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte konnten die beiden Verletzten aus dem Wrack befreit werden; nach der medizinischen Erstversorgung durch Notarzt und Rettungsdienst wurde der Fahrer aufgrund der Schwere seiner Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Während die Feuerwehren Dachau und Pellheim die Absicherung und den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher stellten, übernahm die Feuerwehr Hebertshausen die Verkehrsumleitung.

Am Freitag, den 09. Juli 2010, bemerkte eine Anwohnerin der Gröbenzeller Straße in Dachau Süd eine Rauchentwicklung in einem Nachbargebäude und wählte umgehend den Notruf 112. Die Integrierte Leitstelle Fürstenfeldbruck alarmierte daraufhin die Feuerwehren Dachau und Günding, welche umgehend mit mehreren Löschfahrzeugen und einer Drehleiter ausrückten. Da beim Eintreffen der Einsatzkräfte unklar war, ob sich noch Personen im Gebäude aufhielten, drang ein Atemschutztrupp über ein Fenster in das Haus ein. Nach wenigen Minuten konnte Entwarnung gegeben werden; es befanden sich weder Personen im Gebäude, noch brannte es. Letzteres ist vermutlich nur dem schnellen Handeln der Nachbarin zu verdanken. Ursache der Rauchentwicklung war ein eingeschalteter Backofen der, wäre der Rauch nicht so schnell entdeckt worden, wahrscheinlich einen Brand verursacht hätte.
Die Einsatzkräfte belüfteten das Haus noch und rückten nach etwa 45 Minuten wieder ab.


derzeit sind 12 Besucher online